Sie trifft 50 bis 70 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Leben: die Blasenentzündung.

Doch obwohl sie so weit verbreitet ist, setzen sich nur wenige Frauen wirklich damit auseinander. Die Konsequenz? Sie wird chronisch, indem man sich neu infiziert oder eine nicht auskurierte Entzündung neu aufflammt. So leiden viele Frauen zwei- oder dreimal im Jahr, manchmal sogar noch häufiger unter dem schmerzhaften Infekt, der mit Brennen beim Wasserlassen und Krämpfen im Unterleib einhergeht. Die Dauer einer Blasenentzündung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Manche Frauen quälen sich mehrere Wochen mit der Erkrankung, da sie immer wieder zurückkehrt.

Daher geht es in diesem Beitrag darum, einen vollständigen Überblick zu geben: Was genau ist eine Blasenentzündung überhaupt? Wodurch wird sie verursacht und welche Risikofaktoren begünstigen den Ausbuch? Was sollte man über die verschiedenen Erreger von Blasenentzündung wissen? Wie sehen die Symptome einer Blasenentzündung aus? Und zu guter letzt erfährst du alles über vorbeugende Maßnahmen, Hausmittel und Medikamente. Oder kommst du bei Blasenentzündung ohne Antibiotika aus? Nach dem Lesen dieses Beitrags hast du keine Fragen mehr offen!

Aber fangen wir ganz am Anfang an:

Was ist eine Blasenentzündung überhaupt?

Wenn die Schleimhäute der Blase oder Harnwege entzündet sind, spricht man im Normalfall von einer Blasenentzündung. Auch das Wort Harnwegsinfekt ist geläufig, allerdings nicht ganz so üblich wie Blasenentzündung. Der Fachbegriff lautet Zystitis oder auch Blasenkatarrh.

Üblicherweise sind Harnwegsinfekte unkompliziert. Das bedeutet, dass sie selbst bei häufigem Auftreten keine bleibenden Schäden für die Organe hinterlassen.

Frauen leiden deutlich häufiger an diesem schmerzhaften Problem und nicht selten wird es chronisch. Der Grund ist in der Anatomie zu suchen: Der kurze Abstand zwischen After und Harnröhre sorgt dafür, dass Bakterien schnell in die Blase gelangen können.

Komplikationen können sich jedoch auf andere Organe auswirken. Zum Beispiel können Keime eine Nierenbeckenentzündung hervorrufen. In seltenen Fällen kann diese sogar zu Nierenversagen führen. Sollten die Erreger in die Blutbahn geraten, können sie außerdem eine Blutvergiftung verursachen.

Dauer einer Blasenentzündung

Die Dauer einer Blasenentzündung kann stark variieren. Sie hängt in erster Linie davon ab, wie schnell du reagierst, wenn du die ersten Symptome einer Blasenentzündung bei dir feststellst und ob du dann rasch eine Behandlung einleitest. In der Regel sollte sie nach wenigen Tagen, maximal einer Woche auskuriert sein.

Allerdings kannst du eine nicht vollständig geheilte Zystitis auch verschleppen, sodass sie wieder aufflammt, sobald dein Immunsystem ein wenig geschwächt ist. Daher ist es besondern wichtig, die unten erwähnten vorbeugenden Maßnahmen zu beachten und anzuwenden. Im besten Fall machst du dir Teile dieser Maßnahmen zu deiner täglichen Routine.

Die Erreger von Blasenentzündung

Ursachen für Blasenentzündung

Blasenentzündung wird von sogenannten Krankheitserregern verursacht. Diese gelangen durch die Harnröhre in die Blase und sorgen dort für den Infekt.

Die Erreger können verschiedener Natur sein: Ein Großteil aller Harnwegsinfekte ist bakteriell bedingt. Dabei gelangen Keime, in 80% der Fälle E. coli Bakterien, vom Darm über den After in die Blase. Dies ist auch der Grund, weshalb Frauen deutlich häufiger an dieser Erkrankung leiden als Männer: Der Abstand zwischen After und Harnröhre ist bei Frauen sehr klein, sodass die Bakterien schnell den Weg in die Blase finden können.

Was sind Erreger?

Generell werden Krankheiten von Erregern oder Keimen ausgelöst. Das sind Mikroorganismen, infektiöse Partikel oder Proteine, die auf den menschlichen Körper eine schädigende Wirkung haben. Es wird zwischen den folgenden Arten unterschieden: Algen, Bakterien, Parasiten, Pilze, Prionen, Protisten, Viren oder Viroide.

Was verraten Erreger über dich und deinen Gesundheitszustand?

Der Erreger der Blasenentzündung kann viel über dich und deinen Gesundheitszustand aussagen.

Hast du eine bakterielle Blasenentzündung, solltest du dich über vorbeugende Maßnahmen gegen Blasenentzündung informieren. Meistens ist die Ursache hierfür nämlich in mangelnder oder schlicht falscher Hygiene zu finden und damit kinderleicht zu beheben. Lies einfach weiter. In diesem Beitrag warten zu diesem Thema noch viele, tolle Tipps!

Solltest du eine Pilzinfektion haben, liegt die Vermutung nahe, dass du ein geschwächtes Immunsystem hast. Auch da ist mit einigen wenigen Kniffen Abhilfe zu leisten.

 

Welche sind die Erreger von Blasenentzündung?

Mehrheitlich wird Zystitis von Bakterien hervorgerufen. Nur selten sind Pilze, Viren oder Würmer schuld daran, wenn wir mit schmerzverzerrtem Gesicht auf der Toilette sitzen.

Bakterien: Der häufigste bakterielle Erreger für Blasenentzündung und auch für viele andere Krankheiten, ist Escherichia coli, oder schlicht E. coli. Sie sind wichtiger Teil der Darmflora von Mensch und Tier, können jedoch eine Zystitis hervorrufen, wenn sie durch den Harnleiter in die Blase gelangen. Auch andere Bakterien können für das fiese Brennen verantwortlich sein. So zum Beispiel Enterokokken, Proteus und Staphylokokken.

Pilze: Der Pilz Candida albicans hat es auf die Harnwege von Menschen mit geschwächtem Immunsystem abgesehen. Auch bestimmte Antibiotika können dafür sorgen, dass du anfällig für Pilzerkrankungen wirst.

Viren: Die sogenannte hämorrhagische Zystitis ist eine blutige Angelegenheit. Meist rufen Adenoviren und Polyoma bei Blasenentzündung Blut im Urin hervor und bringen zudem Fieber sowie starke Schmerzen mit sich.

Parasiten: In seltenen Fällen können auch Würmer Erreger von Blasenentzündung sein. Wurmerkrankungen sind in den Tropen und Subtropen weit verbreitet und können eine spezielle Form chronischer Blasenentzündung nach sich ziehen – die sogenannte granulomatöse Zystitis.

Die Symptome von Blasenentzündung

Wenn du folgende Beschwerden hast, ist es wahrscheinlich, dass es sich dabei um eine Blasenentzündung handelt:

 

  • Du musst häufig auf die Toilette und es kommt immer nur wenig Urin
  • Du hast das Gefühl, es ist schwieriger deine Blase zu entleeren, weil sie verkrampft ist
  • Du hast Schmerzen beim Wasserlassen
  • Du hast Krämpfe und Schmerzen im Unterleib
  • Du hast eine Blasenentzündung mit Blut im Urin

Pilze / Candida

Ist die Blasenentzündung durch Pilze hervorgerufen, kommen es vor allem zu Juckreiz. Fieber tritt nicht auf und der Urin enthält kein Blut.

Streptokokken

Streptokokken sorgen für Schmerzen, Brennen, Blut im Urin und Fieber.

Chlamydien

Sind Chlamydien der Auslöser für die Blasenentzündung, ist ein brennender Schmerz in der Harnröhre das Symptom.

E Coli Bakterien

Die bakterielle Blasenentzündung bringt Brennen beim Wasserlassen mit sich. Es kann auch zu Schmerzen im Unterbauch kommen und Blut im Urin sein.

Parasiten

Wenn Parasiten für die Blasenentzündung verantwortlich sind, spürst du als Betroffene/r einen Juckreiz.

Viren

Viren als Erreger für Blasenentzündung rufen Schmerzen, Brennen und Fieber hervor.

Die Symptome einer Blasenentzündung sind also vor allem brennende Schmerzen beim Wasserlassen, starker Harndrang mit wenig Urin und Krämpfe. Blut im Urin kann zudem ein Hinweis auf den Erreger geben.

Blasenentzündung – Ursachen und Risikofaktoren

Es gibt verschiedene Faktoren, die das Risiko einer Blasenentzündung erhöhen. Darunter finden sich die folgenden Situationen:

  • Geschlechtsverkehr: Beim Geschlechtsverkehr gelangen Bakterien schnell und einfach vom Anus der Frau in den Vaginalbereich und damit in die Harnröhre. Zur Vermeidung empfiehlt sich direkt im Anschluss auf die Toilette zu gehen und die Blase zu entleeren. Im besten Fall solltest du zudem vorher duschen.
  • Schwangerschaft: Da in der Schwangerschaft das Hormon Progesteron die Muskeln der Harnwege entspannt, können Bakterien leichter in die Blase gelangen. Damit steigt das Risiko einer Enzündung.
  • Östrogenmangel: Ein niedriger Östrogenspiegel, wie zum Beispiel während der Wechseljahre, verändert den ph-Wert im weiblichen Genitalbereich und die Schleimhäute werden schlechter durchblutet. Dadurch erhöht sich die Anfälligkeit für einen Harnwegsinfekt.
  • Harnabflussstörungen: Wenn der Urin langsamer von den Nieren zur Harnröhre fließt, werden Bakterien nicht direkt ausgespült. Somit besteht erhöhtes Infektionsrisiko.
  • Immundefizienz: Auch ein immunologischer Defekt kann zu einer besonderen Anfälligkeit beitragen.
  • Diabetes mellitus: Diabetes führt aus zweierlei Gründen zu einem erhöhten
  • Harninfektsrisiko: Zum einen ist das Immunsystem sowieso schon geschwächt und kann daher die Erreger nicht bekämpfen. Zum anderen leiden Diabetiker unter Durchblutungsstörungen, sodass Infektionen jeder Art begünstigt sind.
  • Unterkühlung: Dieses Phänomen wird auch Kaltfußzystitis genannt. Eine Verkühlung der Füße oder der Nierengegend kann bei Anfälligkeit ganz schnell zu einer Blasenentzündung führen, da sie das Immunsystem schwächt und die Erreger so leichtes Spiel haben.
  • Übertriebene Intimhygiene: Die Schleimhäute besitzen eine natürlich Schutzfunktion. Übertriebene Intimhygiene zum Beispiel mit Seife oder Intimwaschlotionen kann diese beeinträchtigen und die Erreger können sich leichter in den Schleimhäuten festsetzen.
  • Dehydrierung: Die Harnwege müssen regelmäßig durchgespült werden. Du unterstützt also deine Blase dabei, sich von Bakterien zu befreien, indem du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst und häufig auf die Toilette gehst.

Diagnose von Blasenentzündung

Zunächst muss der behandelnde Arzt eine Anamnese durchführen, also deine Krankheitsgeschichte verstehen. Hast du häufiger Probleme mit Blasenentzündung? Welche Symptome hast du? Welche Medikamente nimmst du? Hast du häufig wechselnde Sexualpartner?

Danach wird eine Urinprobe genommen, bei der festgestellt wird, um welchen Erreger es sich handelt. Schon das Aussehen des Urins kann einen Hinweis auf Blasenentzündung geben: Ist er sehr trüb und enthält vielleicht sogar Spuren von Schleim?

Die Urinprobe wird dann genau unter die Lupe genommen: sie wird auf Bakterien und auf weiße und rote Blutkörperchen untersucht. Aus dem Ergebnis des Tests resultiert dann im besten Fall, welcher Erreger verantwortlich ist und daraus wiederum die entsprechende Behandlung (Link zum anderen Blogpost).

Um sicher zu gehen, dass es sich nicht doch um eine andere Krankheit handelt, sollten weitere Untersuchungen wie Blut-Untersuchungen, eine Ultraschall-Untersuchung oder eine Blasenspiegelung in Betracht gezogen werden.

Nun ist klar, um was es sich handelt. Aber was tun bei Blasenentzündung?

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Wenn du bei Blasenentzündung Blut im Urin findest oder neben den Schmerzen auch Fieber auftritt, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Dann liegt mehr im Argen als dass du das mit einfachen Hausmitteln für Blasenentzündung und ohne ärztliche Aufsicht in den Griff bekommen könntest.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Blasenentzündung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem Entstehen von Blasenentzündung entgegenzuwirken. Dazu gehört folgendes:

  • Da die Bakterien aus der Blase gespült werden müssen, solltest du vorbeugend oder spätestens bei den ersten Anzeichen viel trinken.
  • Vor allem Frauen sollten den Intimbereich angemessen pflegen: Mangelnde aber auch übertriebene Hygiene mit Seife können den ph-Wert der Vaginalflora verändern und so die Bildung von Bakterien begünstigen.
  • Nach dem Toilettengang immer von vorne nach hinten abwischen, sodass die Bakterien nicht in den Bereich der Harnröhre gelangen.
  • Bei der Verwendung von Tampons oder Binden ist es wichtig, diese regelmäßig zu wechseln.
  • Um Unterkühlung zu vermeiden, solltest du Füße, Becken- und Nierengegend stets warm halten. Auch kalte Sitzflächen sollten vermieden werden. Bikinis sollten nach dem Baden gewechselt und gegen eine trockene Hose ausgetauscht werden.
  • Nach dem Geschlechtsverkehr solltest du auf die Toilette gehen, um etwaige Bakterien, die in die Harnröhre gelangt sein könnten, auszuspülen, bevor sie sich in den Schleimhäuten vermehren.

Hausmittel bei Blasenentzündung

Wenn du es erst einmal mit pflanzlichen Mitteln oder Hausmitteln gegen Blasenentzündung probieren möchtest bzw. deine Blasenentzündung ohne Antibiotika behandeln möchtest, findest du im Drogeriemarkt oder in der Apotheke reichlich Auswahl. Am besten eignen sich Tees, da neben der heilenden Wirkung der Kräuter auch die Blase durchgespült wird. An dieser Stelle soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass Mediziner keine Empfehlung dafür aussprechen. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Bekannt für den Kampf gegen Blasenentzündung ist die Bärentraube. Sie gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch. Die roten Früchte sehen aus wie Trauben und sind eine beliebte Speise von Bären. Daher rührt der Name. Aber sie sieht nicht nur schön aus, sondern hat auch besondere Heilkräfte: Sie wirkt entzündungshemmend und schützt die Schleimhäute.

Solltest du keinen Bärentraubenblättertee finden, kannst du auch Blasen- und Nierentee besorgen. Dieser enthält normalerweise Bärentraubenblätter.

Andere Kräuter, die zur pflanzlichen Behandlung von Blasenentzündung eingesetzt werden, sind Brennessel, Goldrutenkraut, Hauhechelwurzel, Kapuzinerkressekraut, Merrettichwurzel, Orthosiphonblätter oder Schachtelhalmkraut.

Neben Tees gibt es die Kräuter auch in Tablettenform. Dann solltest du jedoch besonders viel trinken, um den Harndrang zu fördern und die Bakterien aus der Blase zu spülen.

Medikamente bei Blasenentzündung

Wenn du Hausmittel gegen Blasenentzündung bereits probiert hast und immer noch unter dem Infekt leidest oder Fieber hast, wird dir dein Arzt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Antibiotikum verschreiben. Antibiotika sind Medikamente, die Bakterien abtöten. Diese musst du zwischen drei und zehn Tage lang einnehmen.

Die Wahl des Antibiotikums hängt in der Regel davon ab, welche die Erreger der Blasenentzündung sind. Außerdem sind viele Erreger gegen bestimmte Wirkstoffe resistent. Ampicillin wurde früher zum Beispiel gegen E. coli Bakterien eingesetzt, ist heutzutage jedoch in 60 Prozent der Fälle wirkungslos. In 30 Prozent der Fälle ist eine Behandlung mit Trimethoprim oder Sulfamethoxazol nutzlos. Gelegentlich wird daher auch zu einem Breitbandantibiotikum gegriffen. Dementsprechend lässt sich im Voraus kaum sagen, zu welchem Antibiotikum dein Arzt raten wird.

Gegen einen chronischen Harninfekt wird häufig die Einnahme von Antibiotika über mehrere Monate empfohlen, um die Entzündung vollständig zu kurieren.

Sollten Streptokokken oder eine Chlamydieninfektion als Ursache deiner Blasenentzündung ermittelt werden, kommst du um die Behandlung mit Antibiotika nicht herum.

Im Normalfall kannst du eine Blasenentzündung ohne Antibiotika jedoch recht effektiv kurieren.

Weitere Tipps für Blasenentzündung

Neben den Hausmittel gegen Blasenentzündung kannst du auch noch andere Dinge machen. Zum Beispiel solltest du, selbst wenn du nicht unterkühlt bist, bei Anfälligkeit, darauf achten, dass du stets warme Füße hast und Becken- sowie Nierengegend mit einer Wärmflasche warmhältst. Diese sollte dir auch gegen Schmerzen und Krämpfe helfen. Ein krampflösendes Mittel ist ebenfalls ratsam. Auch ein warmes Sitzbad wird von einigen Ärzten geraten.

Außerdem solltest du möglichst zwei Liter Wasser am Tag trinken, sodass deine Blase immer wieder gereinigt wird. Ergänzend zu normalem Wasser, kannst du auch die oben genannten Kräutertees trinken, um zusätzlichen Harndrang zu erzeugen und die heilende Wirkung der Kräuter zu nutzen.

Ist eine Blasenentzündung ansteckend?

Eine durch Bakterien oder Viren verursachte Blasenentzündung ist nicht ansteckend. Diese können nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden. Die Bakterien, die für deine Blasenentzündung verantwortlich sind, kömmen in der Regel aus deinem eigenen Darm und sind versehentlich in die Harnröhre gelangt, wo sie den Infekt ausgelöst haben.

Allerdings ist eine Blasenentzündung ansteckend, wenn es sich bei dem Erreger um Pilze handelt. Diese können beispielsweise auf dem Toilettendeckel überleben und du kannst dich infizieren, wenn du ein Toilette nutzt, auf der zuvor jemand mit einer Blasenentzündung gewesen ist. Informiere dich also ausreichend über die Erreger, wenn jemand in deinem Umfeld unter einer Infektion leidet.

Fazit

Mit einer Blasenentzündung ist nicht zu spaßen. Die Tatsache, dass sie sich auf Nieren und Beckenboden ausbreiten kann, macht sie zu einer gefährlichen Erkrankung. Um ihr besser vorzubeugen und zu begegnen, wenn der beißende Schmerz einsetzt, solltest du genau wissen, womit du es zu tun hast.

Sie ist vor allem für viele Fauen ein ernsthaftes Problem. Um sie zu bekämpfen, ist eine Auseinandersetzung mit den Ursachen und Risikofaktoren unerlässlich. Nur so kannst du vermeiden, dass du erkrankst, weil du zum Beispiel schlicht zu wenig getrunken hast oder deinen nassen Bikini getragen hast, sodass deine Blase unterkühlt ist.

Bei den ersten Symptome einer Blasenentzündung wie Brennen beim Wasserlassen oder vermehrten Harndrang ohne viel Urin solltest du einen der zahlreichen Wege wählen, wie du einem Infekt vorbeugen oder entgegenwirken kannst. Pflanzliche Mittel sowie Hausmittel für Blasenenentzündung wie Tees und Tabletten aus Heilkräutern können deine Schmerzen lindern und den Infekt bekämpfen.

Du solltest am besten nur zum Antibiotikum greifen, wenn du bereits alles andere probiert hast und sich die Dauer deiner Blasenentzündung in die Länge zieht. Denn das ist nicht gerade gesund für den Körper und kann zum Beispiel die Darmflora in Mitleidenschaft ziehen.

Solltest du die Beschwerden und die Blasenentzündung ohne Antibiotika aber nicht in den Griff bekommen, Fieber auftreten oder deine Blasenentzündung Blut im Urin mit sich bringen, solltest du dringend einen Arzt aufsuchen. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und eine Blasenentzündung kann sich durchaus auf Nieren und Beckenboden ausweiten und im schlimmsten Fall sogar zu Nierenversagen oder einer Blutvergiftung führen. Dennoch solltest du ruhig bleiben. So weit kommt es in den seltensten Fällen und die meisten Blasenentzündungen verlaufen ohne Probleme.

Zumindest musst du dir in den meisten Fällen keine Gedanken machen, dich bei einer Freundin oder einem Familienmitglied anzustecken. Wenn sie durch Pilze hervorgerufen wurde, ist Blasenentzündung anstecken, das ist korrekt. Allerdings sind diese in den seltensten Fällen Schuld an dem Dilemma. Meistens sind es E Coli Bakterien aus deinem eigenen Darm, sodass du sorgenfrei mit Erkrankten die Toilette teilen kannst.

Wenn du dich also das nächste Mal fragst: Was tun bei Blasenentzündung? Erstmal abwarten und Tee trinken! Solltest du die oben genannten Symptome haben, solltest du jedoch einen Arzt aufsuchen.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Thema Blasenentzündung gemacht?

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